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auf und davon

März 24, 2008

Und schon sind die Osterfeiertage vorbei. Morgen werde ich mich wieder auf den Weg nach Ansbach machen. Vier Stunden Zugfahrt sind eine willkommene Abwechslung zum Pokerspielen. Eventuell werde ich auf der Fahrt mein Buch zu Ende lesen. Natürlich geht’s auch da um Poker. Vielleicht schreibe ich demnächst einen kleinen Überblick über den Bestseller von Anthony Holden.

Der Tag heute lief wie erwartet. Ich bin immer noch am überlegen welchen tieferen Sinn die Abendsessions für mich haben. Nachmittags konnte ich meine Bankroll um 4 weitere Stacks ausbauen, was einem Stand von 153$ entspricht und standardmäßig habe ich abends mit zwei, drei schlechten Calls erneut 3 Stacks verraucht um am Ende der Session mit dem selben Ergebnis dazustehen wie nachmittags. Vermutlich fehlt mir abends etwas die Konzentration, was sich noch ändern muss.

Außerdem habe ich zu den 16  Tischen, die ich die letzten beiden Tage gespielt habe, noch weitere 6 hinzu genommen. So langsam habe ich das Gefühl endlich aus dem Vollen schöpfen zu können. Mit den nun 22 Tischen bin ich vollstens zufrieden. Etwas stressig wird es in Situationen, wo ein paar Überlegungen mehr sein müssen, aber so bleibt man wenigstens voll bei der Sache. Das Ganze erinnert mich an Hevad Khan, der ca. 26 SNGs an einem Monitor gespielt hat und man daher einen Bot vermutete. Man darf gespannt sein, wann sich Stars bei mir wegen Botvermutung meldet!
Ich muss dazu sagen, dass 22 Tische nur möglich sind, weil ich ein ziemlich solides, tight-aggressives Standardspiel an den Tag lege und die Blinds von .01/.02$ einfach zu schlagen sind.

Sobald Pokertracker3 auf den Markt kommt werde ich mir dieses Programm zulegen, um auf den Tischen einen besseren Einblick in die Spielweise meiner Gegner zu haben. Mit 22 Tischen bleibt kaum Zeit die Spielweise meiner Gegner einzuschätzen.

Das nächste Mal schreibe ich also wieder aus Ansbach, hoffentlich mit größerer Bankroll und weiteren Fortschritten

mfg und bis dann

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